Zuletzt wurden in der Mitgliederversammlung 2009 die folgenden Vorschläge gemacht.
a) Die Bemühungen von Frau RAin Bergs, die Homepage als modernes Kommunikationsmittel zu aktivieren, werden insbesondere im Hinblick auf den angestrebten Generationswechsel lebhaft begrüßt. Der relativ geringe Kostenaufwand hierfür wird einstimmig gutgeheißen.
b) Als besonders wünschenswert wird empfohlen, - wie in der Satzung vorgesehen - wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet des Internationales Rechts nach Möglichkeit zu unterstützen, insbesondere durch:
- die Gewährung von Zuschüssen zu den Einschreibungskosten für die Teilnahme jüngerer Kollegen an den Sessionen der Haager Akademie. Angesichts unserer derzeitigen finanziellen Situation werden je zwei Stipendien von 400,- EUR in der IPR- und IÖR-Session in Erwägung gezogen. Einzelheiten werden auf unserer Homepage veröffentlicht.
- Druckkostenbeteiligungen für interessante Promotionsarbeiten und andere wissenschaftliche Veröffentlichungen auf dem Gebiet des Internationalen Rechts.
- Fachtagungen und (elektronische) Infoberichte über aktuelle Entwicklungen im IPR und IÖR in dem Bestreben, diese bis zur Wiederbelebung der früheren sog. Landeskongresse weiter zu entwickeln.
c) Vorgeschlagen wird auch die gemeinsame Interessenvertretung der deutschen Sessions-Teilnehmer gegenüber der Akademie und der Internationalen A.A.A. Als erwägenswert angesehen wird in diesem Zusammenhang auch die Möglichkeit einer Reorganisation der Internationalen A.A.A. mit dem Ziel, die kollektive Mitgliedschaft nationaler Gruppen zu ermöglichen und dadurch eine gleichzeitige und einheitliche Mitgliedschaft der Sessions-Teilnehmer, sowohl in der Internationalen A.A.A. als auch in ihrer jeweiligen nationalen Gruppe zu erhalten. Die Zuweisung eines gewissen Beitragsanteils an die jeweiligen nationalen Gruppen würde deren Entwicklung fördern bzw. konsolidieren und nationale Initiativen im gemeinsamen Interesse aller ermöglichen. Als Beispiel hierfür werden die früheren Kongresse der Gesamt-A.A.A. in Ländern mit aktiven nationalen Gruppen und deren Unterstützung durch nationale Institutionen genannt. Derartige Kongresse galten immer als außerordentlich attraktiv und hatten eine beachtliche Werbewirkung, sowohl für die Haager Akademie als auch für eine persönliche Mitgliedschaft in der A.A.A. weit über die Zeit des Studiums in Den Haag hinaus.
d) Um eine repräsentative Resonanz zu den genannten Vorschlägen zu testen, soll dies auch an alle deutschen Teilnehmer der Haager Sessionen der letzten Jahre bekannt gegeben werden (möglichst via Homepage), zusammen mit der Bitte, die persönlichen Prioritäten hierzu sowie eigene Anregungen dem Vorstand per E-Mail oder über die Homepage mitzuteilen.
e) Schließlich wird vorgeschlagen, einen Mitgliedschafts-Antrag beizufügen, in welchem den Sessions-Teilnehmern eine insgesamt dreijährige Beitragsbefreiung vorgeschlagen wird, um einerseits evtl. bereits von der Internationalen A.A.A. erhobene Beitragszahlungen zu kompensieren und andererseits den Eindruck einer anscheinend dadurch erworbenen gleichzeitigen Mitgliedschaft bei der nationalen Gruppe zu vermeiden. Im Übrigen könnte diese Beitragsbefreiung zur Meinungsbildung bzgl. der oben unter c) genannten Überlegungen beitragen.